Volksfestzug Neumarkt mit rund 20.000 Zuschauern

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Volksfestzug Neumarkt 2019

„Wir haben einen vielseitigen und abwechslungsreichen Festzug gesehen“, stellt Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann abschließend fest. „Trotz der Hitze waren sicher wieder 20.000 Zuschauer an die Wegstrecke gekommen und haben richtig gute Stimmung gemacht.

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Es war beeindruckend, was sich viele der 96 Gruppen zum Motto ‚Neumarkt – heimatverbunden und weltoffen!‘ einfallen haben lassen. Die darunter befindlichen zwölf Musikkapellen haben mit ihrer Musik zusätzlich für gute Laune gesorgt. Mein Dank gilt den Beteiligten: Ich kann nur sagen, das war topp.“

Auch die Bayerische Bierkönigin Veronika Ettstaller war im Zug mit vertreten. Sie saß in einer Kutsche mit dem Festwirt Albert Zollbrecht und Vertretern der diesjährigen Festbrauerei, der Neumarkter Gansbrauerei, auf deren Einladung sie nach Neumarkt gekommen war. Auch sie konnte wie die anderen Ehrengäste von der Tribüne aus den restlichen Zug bei der Einfahrt in den Festplatz bestaunen, der dort von Hauptamtsleiter und Volksfestorganisator Thomas Thumann moderiert wurde.

Im Zug zu sehen waren insgesamt auch 71 Pferde, die in Pferdegruppen oder vor Kutschen und Wagen gespannt mit dabei waren. Außerdem konnten sich die Zuschauer über 12 Esel freuen und über eine hohe Anzahl bunt geschmückter Wagen. Alleine für die Blumenwagen haben die teilnehmenden Gruppen bei der Stadtgärtnerei in diesem Jahr 56.000 Dahlienblüten, über 800 Gladiolen und 800 Sonnenblumen bestellt gehabt, mit denen sie dann zum Teil mit enormem Aufwand schön gestaltete Blumenwagen fabrizierten. Kein Wunder, dass insgesamt rund 80 Kilogramm Kleber nötig gewesen waren, um die Blumen an den Wagen zu befestigen.

Entsprechend schwer hatte es anschließend die Bewertungskommission. Sie hatte die Aufgabe, unter den zahlreichen herausragenden Darstellungen die drei Preisträger auszuwählen.

Die höchste Prämierung mit 325 Euro geht heuer gleich an zwei Beiträge: Erster wurde zum einen der Obst- und Gartenbauverein Rittershof und zum anderen die Kirwagesellschaft Hasenheide. Dritter wurden die Modelleisenbahnfreunde, die für ihren Beitrag 310 Euro zugesprochen bekamen.