Tag der offenen Tür im Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums

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Unter dem Motto „Baustelle betreten“ lud Architekt Johannes Berschneider und sein Team am vergangenen Samstag zu einer Besichtigung des Neubaus des Willibald-Gluck-Gymnasiums in Neumarkt ein.

Nach einer gründlichen Kostenanalyse hat sich der Landkreis Neumarkt gegen eine Sanierung der bestehenden Räumlichkeiten entschieden. Sanierungskosten von ca. 28 Millionen Euro standen Neubaukosten von rund 35 Millionen Euro inklusive der modernen 3-fach Turnhalle mit 900 Sitzplätzen entgegen.

Das als Ganztagsschule geplante Gymnasium bietet nach seiner Fertigstellung auch ein umfangreiches Freizeitangebot (Boulderwand, Liegewiese, Bolzplatz) sowie eine Bibliothek. Die großzügige Aula im Eingangsbereich dient auch als Bühne für Theater und Konzerte.

Der Energiestandard ist nahe am Passivhaus. Die Heizung und Kühlung der Räume erfolgt über eine Deckenbelüftung /-heizung der gesamten Schule voraussichtlich über Erdwärme. Insgesamt wurden rund 1.300 Betonfertigteile verbaut. Heizung und Strom wurden bereits im Vorfeld im zeitlos eingefärbten grauen Sichtbeton verlegt.

Die Klassenzimmer werden im Trockenbau voneinander getrennt, dadurch ist die Raumaufteilung auch in Zukunft variabel. In Anlehnung an das alte WGG wurden orangene Fenster mit Sonnenschutzverglasung eingesetzt.

Die Technik und Lüftungsanlage befindet sich im Dachgeschoß, da die Schule nicht unterkellert ist. Maßgeblich am Neubau beteiligt waren überwiegend regionale Firmen.

Im Juni/Juli wird der Estrich gelegt, so dass der Schulbetrieb planmäßig im September starten kann. Ab August können sich bereits die Lehrkräfte an die neuen Räumlichkeiten gewöhnen.

Und das Schönste zum Schluss, die Baukosten in Höhe von 35 Mio. werden im Moment um   4-5% unterschritten.[divider]

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