Am vergangenen Samstag wurde im Rahmen der jährlichen Kirchweih in Unterrohrenstadt die Ritterskulptur von Erhard Rornstätter, Ritter zu Rornstatt vom Berger Bürgermeister Helmut Himmler im Beisein zahlreicher Gäste eingeweiht.
Zum Vorschein kam eine über 3 Meter hohe Ritterskulptur, deren Körper mit blaugrünen Glasblöcken gefüllt ist. Die farbige Beleuchtung des Ritters zu Rornstatt macht ihn auch in der Nacht am Ortseingang unübersehbar.
Grundlage der Idee, eine Skulptur zu erstellen, war ein Theaterstück, das der Kulturförderverein Rohrenstadt mit dem Ehepaar Elfriede u. Dr. Walter Winkler inszeniert hatte und das im Frühjahr 2009 erstmals aufgeführt wurde.
Maßgeblich beteiligt am Design und der Erstellung der Skulptur waren die Mitglieder des Kulturfördervereins und die Familie Winkler.
Die Nachwuchstrompeter von Rohrenstadt sorgten für musikalische Untermalung des Festaktes.
Stechbrief vom Ritter:
Ritter Erhard zu Rornstatt lebte von 1410 bis 1489 auf dem Schloßberg oberhalb der Kirche im Rohrenstädter Tal. Seine letzte Ruhestätte fand Ritter Erhard im Kreuzgang des Klosters von Kastl.
Er hatte den Titel Ritter Erhard zu Rornstatt u. Treffenstein u. Schauenstein
- 1437 Pfleger (Verwalter) in Velburg
- 1444 Pfleger (Verwalter) zu Pleystein
- 1454 Pfleger (Verwalter)zu Nabburg
- 1472 Rat des Pfalzgrafen Friedrich
Er war Vater von 4 Söhnen. Während seines Lebens hatte er das Patronat – Präsentationsrecht von Rornstatt inne. (Er durfte zum Beispiel Pfarrer und Lehrer vorschlagen und diese auch einsetzen)
