Bayrische Weltmusik in Neumarkt mit Luz Amoi

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Bayrische Weltmusik – viele der Zuhörer hatten damit nicht gleich was anfangen können und waren erst einmal auf Empfehlung der begeisterten Besucher des Neumarkter Neujahrsempfangs gekommen, wo Luz Amoi das erste Mal in Neumarkt aufgetreten ist.

Am Freitag hörte man im ausverkauften Reitstadel selbstgeschriebenes auf Bayrisch und altbekannte bayrische Volkslieder. Mit altvertrautem Text, aber doch so jung, dynamisch, mitreißend und lebensfroh volkstümlich anders und dann doch irgendwie bekannt. Die bayrische Marschmusik im New Orleans Street-Band Style, der Defiliermarsch ohne Blasinstrumente als Zigeunermusik, ein bayrisches Liebeslied als Countrysong, „Fein Beinander Bleiben“ als argentinischen Tango, eine Kombination aus Bayrisch und Irish und noch Vieles mehr quer durch die Welt der Musik. Bei den Rhythmen war es schwer, ruhig sitzen zu bleiben.

Zitat eines Besuchers: „wie schee doch Musik sei ko“

Begeistert haben die neue Spielart der Lieder, die viele noch mitsingen können und auch die Virtuosität der einzelnen Musiker, die wie selbstverständlich innerhalb der Musikinstrumente und auch der Instrumentgruppen durchgewechselt haben. Da gab es Hackbrett und Harfe, Sopransaxophon und Mundtrompete, Akkordeon, Gitarre und eBass, Geige, Schlagzeug und Steeldrums, Trommeln, Kontrabass, Xylophon, und sogar eine Vuvusela. Nur statt dem Flügelhorn, das Stefan Pellmaier doch nicht mehr so schnell noch dazu lernen konnte, gab es bei „Bei der Linden“ eine Mundtrompete, die aber dann kaum vom Original zu unterscheiden war. Und wenn Luz Amoi es schafft, dass das Neumarkter Publikum nach dem ersten Lied bereits stürmisch applaudiert und vor der Pause begeistert pfeift, dann kann man getrost behaupten, dass die Bayrische Weltmusik bei den Neumarkter Zuhörern wirklich gut angekommen ist. Bilder in unserer Bildergalerie…

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