Bei großer Hitze konnte Oberbürgermeister Thomas Thumann rund 12.000 Besucher auf der Wiese hinter dem Festplatz begrüßen, unter ihnen auch Helmut Brunner, den Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der einige Grußworte an die Besucher richtete.
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Zur Erinnerung überreichte Oberbürgermeister Thumann dem Minister den diesjährigen Volksfestkrug. Was den Minister, den Oberbürgermeister, die Ehrengäste und die Zuschauer begeisterte, war ein zweieinhalbstündiges Programm mit 206 Pferden, darunter 82 Kaltblüter, die in einer Vielfalt an Darbietungen gezeigt wurden.
Damit waren es in diesem Jahr deutlich mehr Pferde als z.B. 2011, wo insgesamt 131 Pferde zu sehen gewesen waren. 56 Pferdehalter hatten ihre Pferde zur diesjährigen Pferde- und Fohlenschau angemeldet, wobei zahlreiche Programmpunkte erstmals in Neumarkt zu sehen gewesen waren. Darunter war eine Vorführung des Poloclubs Neumarkt oder die Minishettys in einem 10-er Zug vor einer Kutsche der Familie Kuhbandner. Den Auftakt nach den Wiesenackerer Goaßlschnalzer bildete die rasante Präsentation von drei Quadrigen im Vorführring, die bei den Zuschauern für viel Applaus sorgten.
Auch die Isländer vom Samainhof ernteten wiederholt großen Beifall, als sie sich mit insgesamt 40 Pferden in einer vielseitigen Vorführung ihres Angebots auf der Wiese vorstellten. Haflingerkutschen, genauso wie Warmblutkutschen und die vielen Ponykutschen sorgten für einen kurzweiligen Vormittag. Dazwischen sorgten immer wieder Einzeldarstellungen wie die Warmblutdressur von Christina Schmoe oder der Auftritt ganzer Gruppen wie vom Reitstall Hollweck in Höhenberg oder vom Reitstall Unter den Linden für Aufmerksamkeit.
Aufgrund der Vielzahl und der Qualität der Beiträge hatte es die Bewertungskommission nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Insgesamt wurden schließlich rund 11.500 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Und die beiden Sonderpreise galt es außerdem zu vergeben.
Der „Preis der Stadt Neumarkt“ ging dabei an Heinz Lehneis, der heuer den Brauereizug der Glossner-Bräu mit einem 6er Gespann vorfuhr und der schon früher mehrmals bei der Pferde- und Fohlenschau etwa mit der Postkutsche dabei gewesen war. Der „Fritz-Hartmann-Gedächtnispreis“ ging an Richard Atzmannsdorfer für seinen 2er-Zug mit Friesen vor einer Kutsche. In diesem Jahr waren es erstmals Glaspokale, die verliehen wurden.
„Es war eine beeindruckende, sehr abwechslungsreiche Pferde- und Fohlenschau bei extremen Bedingungen für die Pferde, ihre Besitzer und die Zuschauer“, stellte Oberbürgermeister Thomas Thumann nach Abschluss der Veranstaltung fest. „Trotz der großen Hitze haben wir eine eindrucksvolle Show erlebt.“
Er dankte allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben. Besonders ging sein Dank an den Festreferenten MdL a.D. Herbert Fischer, den Hauptamtsleiter der Stadt Thomas Thumann und die Mitarbeiter der Stadt, des Bauhofes und der Feuerwehr, an Johann Paulus vom Amt für Landwirtschaft und Forsten, an Frau Dr. Röckl und Herrn Klapdor vom Veterinäramt und an Hans Eberwein, den wie immer fachkundigen und unterhaltsamen Moderator der Pferdeschau sowie die Mitglieder der Bewertungskommission, die die Beiträge am Montag begutachteten.
Und nicht zuletzt dankte er den Mitwirkenden, den Pferdehaltern und allen, die zu einer so gelungenen Pferde- und Fohlenschau beigetragen haben. Die Pferde- und Fohlschau gilt neben dem Festzug als größter Publikumsmagnet des Neumarkter JURA-Volksfestes und ist wohl in dieser Art einmalig im nordbayerischen Raum. Auch zahlreiche Ehrengäste waren gekommen.
Als besondere Gäste aus der Politik hatte Oberbürgermeister Thumann neben dem Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner unter anderem auch den Europaabgeordneten Albert Dess, den Bundestagsabgeordneten Alois Karl sowie die Landtagsabgeordneten Albert Füracker und Tanja Schweiger begrüßen können. Erstmals nach Neumarkt gekommen war der Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes Hans-Peter Schmidt.
