Nürnberg in frühen Fotografien 1850 bis 1880 – Sommerausstellung im Handwerkerhof

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Die Sommerausstellung des Nürnberger Stadtarchivs zählt seit einigen Jahren zu den Höhepunkten im Reigen der Sonderausstellungen und Events des Nürnberger Handwerkerhofes. Vom 25. Juli bis 13. September stehen diesmal frühe Fotografien der Jahre 1850 bis 1880 im Mittelpunkt, die nicht nur wertvolle Dokumente aus den Anfangsjahren der Fotografie sind, sondern auch einen spannenden Blick zurück in die Stadtgeschichte ermöglichen. Die Foto-Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des Handwerkerhofes besucht werden, der Eintritt ist frei.

Frauenkirche Nürnberg um 1850
Frauenkirche Nürnberg um 1850

Vor genau 175 Jahren war die Geburtsstunde der Fotografie. Zeitgleich mit der Patentierung dieses neuen Mediums in Paris, experimentierten in Nürnberg die Mechanikerbrüder Carl Siegmund (1780-1857) und Peter Bauer (1783-1847) sowie der Drechsler Johann Jakob Heller (1801-1860) mit der Camera obscura. Sie fertigten selbst Daguerreotypien an, jene nur als Unikat existierenden Aufnahmen der Frühzeit.

1840 konnte die Nürnberger Bevölkerung die ersten Fotografien in der Kunstausstellung des Albrecht-Dürer-Vereins bewundern. Bereits um die Mitte der 1840er Jahre richteten die beiden Maler Friedrich Hahn (1804-1880) und Georg Schmidt (1811-1867) und der zuvor als Pharmazeut tätige Paul Sigmund Cramer (1810-1869) ihre fotografischen Anstalten ein. Damit etablierte sich ein neuer Beruf, der von Jahr zu Jahr mehr Personen anzog: Ist im Nürnberger Einwohnerbuch von 1846 lediglich ein Fotograf aufgeführt, so sind es 1860 sieben und 1873 steigt die Zahl bereits auf 23 an.

Öffnungszeiten Handwerkerhof:
Montag bis Samstag von 9.00 – 22.00 Uhr
Ladengeschäfte:
Montag bis Freitag von 10.00 – 18.30 Uhr
Samstag von 10.00 – 16.00 Uhr

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