Pferde- und Fohlenschau beim JURA-Volksfest 2023

-Anzeigen-
-Anzeigen-
-Anzeigen-

5.000 Besucher, Ministerpräsident Söder und zwei Minister sehen zweistündige Show

Rund 5.000 begeisterte Zuschauer erlebten die diesjährige Pferde- und Fohlenschau, die traditionell am letzten Tag beim JURA-Volksfest in Neumarkt auf dem Programm steht. Oberbürgermeister Thomas Thumann freute sich, so viele auf der Wiese hinter der Kleinen Jurahalle und auf dem Festplatz begrüßen zu können.

Zuvor war er zusammen mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger sowie dem Bayerischen Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker in einer Kutsche in das Vorführoval eingefahren.

Nach einer kurzen Begrüßung der Zuschauer durch OB Thumann und den Grußworten startete die Show furios: Als ersten Höhepunkt zeigte Claus Luber mit seinen Haflingern einen 12-er Zug, bisher war das in Neumarkt noch nicht zu sehen gewesen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welch großes Können er in vielen Vorführungen mit seinen Pferden gesammelt hat. Er ist mit verschiedenen Beiträgen bereits mehr als 25 Mal bei der Pferdeschau mit dabei.

So spektakulär die Pferdeschau begann, ging es weiter und es folgte eine abwechslungsreiche Präsentation der Pferde. „Was wir da zu sehen bekamen, war eine begeisternde Show und eine beeindruckende Demonstration der Vielseitigkeit von Pferden“, so Neumarkts Oberbürgermeister Thumann. „In dieser Form ist das bayernweit nahezu einmalig. Bei uns sind alle Arten von Pferden in einem hervorragenden Programm zu sehen und es wird anschaulich gezeigt, zu was sie fähig sind.“ In dem gut zweistündigen Programm waren 129 Pferde zu bestaunen, darunter befanden sich 4 Fohlen und 66 Kaltblüter. Insgesamt hatten 33 Pferdehalter ihre Tiere zur Schau gemeldet. Kutschen in verschiedensten Anspannungen bis hin zu 10-Spännern, Stuten mit ihren freilaufenden Fohlen und sogar eine Vorführung von Springreitern gab es zu bestaunen.

Erleben konnten die Zuschauer aber auch hervorragend gepflegte Einzelpferde und Ponys, die sowohl freilaufend als auch vor Kutschen den Besuchern Freude bereiteten. Eine Besonderheit und neu in Neumarkt war die Vorführung eines Quintum durch Martin Deflorin, bei der man eine Anspannung von fünf Pferden nacheinander in einer Reihe vor eine Kutsche erleben durfte.

Bei dem tollen Programm hatte es die Bewertungskommission schwer, eine Entscheidung zu treffen. Insgesamt wurden schließlich 13.770 Euro an Preisgeldern an die Pferdehalter ausgeschüttet. Und die beiden Sonderpreise galt es außerdem zu vergeben. Der „Preis der Stadt Neumarkt“ ging dabei an Claus Luber für seinen 12er Zug mit Haflingern und seine rasante Fahrt im römischen Kampfwagen mit vier Haflingern eingespannt, die jedes Jahr zu den beeindruckenden Beiträgen bei der Pferdschau gehört und die Zuschauer den Atem anhalten lässt.

Der „Fritz-Hartmann-Gedächtnispreis“ geht in diesem Jahr an Anton Keil aus Berletzhof für seine Kutsche mit zwei Kaltblütern, die bereits 20 bzw. 25 Jahre alt sind und trotzdem so gut gepflegt aussehen. Man merke man ihnen an, dass Ihnen das Ziehen des Wagens keine Probleme bereitet. Außerdem würdigte die Jury die Tatsache, dass Keil bereits seit sehr vielen Jahren Teilnehmer bei der Pferde- und Fohlenschau ist und stets Tiere im besten Zustand vorweisen kann.

Verwandte Artikel