40 Jahre Freude am Tanzen wurde ausgelassen gefeiert

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Bis zum letzten Taktschlag um 02:00 Uhr wurde getanzt.
Bis zum letzten Taktschlag um 02:00 Uhr wurde getanzt.

Die Mitglieder der Tanzsportabteilung Blau-Silber schafften es auch diesmal wieder, mit großem Engagement den eher tristen Trainingsraum in einen festlich geschmückten Ballsaal zu verwandeln. Und so konnten die Gäste des Abends, der im Zeichen des 40-jährigen Bestehen der Abteilung stand, bis in die frühen Morgenstunden bei Walzer, Discofox und Cha Cha den Alltag hinter sich lassen. Nachdem es offensichtlich bei den Herbstbällen heiß her geht, lag für jede Dame ein Fächer bereit, den sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen durfte.

Fotos von der Ballnacht

Viele Fotos vom Ballabend in unserer Bildergalerie…

Sportreferent Martin Meier übermittelte im Namen der Oberbürgermeisters Thomas Thumann Grüße und Wünsche der Stadt Neumarkt. Die Tanzsportabteilung ist seit 40 Jahren fester sportlicher wie gesellschaftlicher Bestandteil der Jurastadt und kann auf zahlreiche Aktivitäten, Erfolge und Auszeichnungen zurückblicken. Ihm selbst sei insbesondere die Lateinformation in bester Erinnerung geblieben. Meier wünschte einen wunderbaren Jubiläumsabend und Blau-Silber alles Gute für die Zukunft und hoffe darauf, mit der einen oder anderen Dame selbst das Tanzbein schwingen zu können.

Der erste Abteilungsleiter Georg Forster richtete ein dickes Dankeschön an all diejenigen, die mit Blau-Silber das Jubiläum gemeinsam feiern wollten, insbesondere an die vielen treue Gäste. Als Beispiel nannte er Karl Holland, der von einer einzigen Ausnahmen abgesehen sämtliche Bälle miterlebte. Forster bezog ausdrücklich alle Unterstützer wie Helfer mit ein, ohne die eine derartige Veranstaltung nicht zu stemmen wäre.

Poledance-Vorführung

Für den ersten unterhaltsamen Höhepunkt zeigte sich der Artico Art of Sports e. V. mit einer Poledance-Vorführung verantwortlich. Beinahe hatte man den Eindruck, die Schwerkraft wäre für kurze Zeit aufgehoben, als die beiden jungen Damen manifestierten, dass eine drei Meter hohe Stahlstange den Mittelpunkt eines vertikalen artistischen Tanzes darstellen kann.

Landrat Willibald Gailler, der wegen anderweitiger Verpflichtungen erst etwas später dazustoßen konnte, beglückwünschte die Aktiven der Tanzsportabteilung zu diesem besonderen Jubiläum.

Er habe ohnehin einen besonderen Bezug zu Blau-Silber, da vor Jahren seine Tochter selbst hier tanzte. Die TSA habe, so Gailler, aus tänzerischer Sicht Neumarkt maßgeblich mit geprägt. Insbesondere der seit vier Jahrzehnten ohne Unterbrechung durchgeführte Herbstball bestätige dies in eindrucksvoller Weise. Er wünschte einen unvergessliche Feier und vertraue auf die nächsten 40 erfolgreichen Jahre Tanzsport in Neumarkt.

Schatzwalzer

Bevor sich die bis dahin schon tanzeifrigen Jubiläumsballbesucher am vom Eiscafe Via Christina optisch wie geschmacklich hervorragend zubereiteten Eisbuffet abkühlen durften, genossen sie eine Aufführung im Dreivierteltakt. Vier Paare der Standardformation im einheitlich gelb-schwarzen Outfit ließen sich von Johann Strauß´ Musik dazu inspirieren, dessen von ihm komponierten Schatzwalzer mit einer eigens kreierten Choreographie tänzerisch zu kombinieren. Ein in allen Belangen gelungenes Unternehmen.

Rumba mit Andreas Hirschmann und Marina Hollweck

Kurz vor Mitternacht stellte Andreas Hirschmann mit Ehefrau und Tanzpartnerin Marina Hollweck unter Beweis, dass Lateintanz zum Hingucker werden kann. Graziös, beinahe schwerelos zelebrierten sie südamerikanische Leichtigkeit und Lebensfreude in beeindruckender Art mit einer anmutigen Rumba.

Wer wollte, konnte auf dem Weg zur Bar anhand einer umfangreichen, bebilderten Chronik an der Spiegelwand die letzten 40 Jahre innerhalb der Tanzsportabteilung noch einmal Revue passieren lassen und dabei feststellen, dass die Zeit doch die eine oder andere Veränderung hinterlassen hat.

Für beste professionelle Unterhaltung sorgten wieder einmal mehr die Georg Kohlmann Band und Moderatorin Anke Schröter. Nicht verwunderlich also, dass das Parkett ohne auch nur andeutungsweise nachlassender Stimmung bis zum letzten Taktschlag um 02.00 Uhr am Morgen gut gefüllt war.