“Traumarchitektur im Schuhkarton” in der Klostergasse

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Traumarchitektur im Schuhkarton hier am Beispiel der Sparkasse
Traumarchitektur im Schuhkarton hier am Beispiel der Sparkasse

Im März 2018 steht der 100. Vortrag der Reihe „Architektur + Baukultur“ bevor.

Im Rahmen des Jubiläums veranstaltet Johannes Berschneider deshalb in der Klostergasse im ehemaligen Tom Tailer Store eine Ausstellung unter dem Motto „Mein Traum in der Schuhschachtel“ oder „Mein Traumraum in der Schuhschachtel“.

A+B=NM Das aktuelle Programm für das Frühjahr 2018…

Insgesamt konnten Berschneider und seine Mitstreiter an den Neumarker Schulen gut 500 Schülerinnen und Schüler für das Architekturprojekt gewinnen. Mit dabei sind das Ostendorfer Gymnasium, das Willibald Gluck Gymnasium, die Theo-Betz Schule die Bräugassen Schule, die Mittelschule West und die Neumarkter Lebenshilfe.

 

Damit das Projekt starten konnte, besorgte Johannes Berschneider 600 weiße Schuhkartons. Auflage für die kleinen Künstler war, dass der Schuhkarton außen weiß bleiben musste.

Gestaltet werden durfte in Gruppen- oder Einzelarbeit und so entstanden 360 Arbeiten, die es jetzt bis Ostern zu sehen gibt.

Sichtlich begeistert zeigten sich Oberbürgermeister Thomas Thumann und Johannes Berschneider von der gezeigten Kreativität der Schüler. „Man muss schon mehrmals durch die Ausstellung gehen, um alle Details zu erkennen“ so Berschneider.

Auch lässt sich an den Werken nicht unbedingt erkennen, in welche Schulklasse der Künstler oder die jeweilige Künstlerin geht. Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler ab der 2. Klasse bis zur 12. Klasse.

Ein Dank ging auch an die Familie Pürzer, die die Räumlichkeiten bis Ostern unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Der letzte Mieter, die Firma Frühauf, beließ die Inneneinrichtung noch in den Räumlichkeiten, was das Aufbauen der Ausstellung deutlich erleichterte.

Für die zahlreichen Gäste bei der Vernissage gab es zur Verpflegung Brezen in Hausform, die von der Bäckerei Plank gestiftet wurden. Die Metzgerei Nießlbeck spendierte einen Leberkäse ebenfalls in Hausform.

Zum Abschluss seiner Rede zeigte sich Johannes Berschneider -mit einem zwinkernden Auge- überzeugt davon, dass er mit seiner Ausstellung die Besucherzahlen der vergangenen Rizzi-Ausstellung wohl übertreffen werde.

Die Ausstellung ist ab sofort täglich von 11:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Im Rahmen der Feierlichkeiten gibt es am 10. März auch ein „Großes Architekturfest“ mit dem Kabarettisten Mäc Härder im Museum für Historische Maybach Fahrzeuge.