Am Donnerstag den 5. Februar war die „Night of the Dance“ in der Jurahalle Neumarkt angesagt.
Dieses Jahr allerdings aufgrund der Passionsspiele in der großen Jurahalle. Für die Zuschauer war es nicht unbedingt nachteilig, da die Bühne quer zur Halle stand und somit auch seitlich mehr Platz für Zuschauer war.
Bilder der Night of the Dance finden Sie in unserer Bildergalerie...
Los ging es pünktlich um 20.00 Uhr nach mehreren energischen Pausengongs, die die Gäste auf ihre Plätze riefen.
Die Night of the Dance startete afrikanisch und führte dann durch die bunte Welt des Showtanzes unter anderem mit Episoden aus „Riverdance“, „Lord of the Dance“, „Stomp“. Mit „Tango Argentino“ hielt auch das Feuer und die Erotik Lateinamerikas Einzug in die Jurahalle.
Auch das Publikum wurde natürlich mit in die Show eingebunden. Ein „Straßenkehrer“ aus „Stomp“ versuchte mehr oder weniger erfolgreich den Neumarktern das rhythmische Klatschen beizubringen.
Weiter ging es dann mit „Street Fight Szenen“, Bauchtanz und dem klassischen amerikanischen Breakdance und vielen anderen Tanzshowelementen.
Der Schwerpunkt der Show lag aber klar beim irischen Stepptanz. Wem wunderte das auch, war doch keine geringere als die „Princess of Irland“ auf der Bühne zu sehen. Sie steppte profimäßig zusammen mit ihren Mittänzern völlig synchron über die Bühne. Sie gilt unter Experten übrigens als schnellste Stepptänzerin der Welt.
Zum Ende der fast zweistündigen Show gab es dann ein Tanzmedley mit Musik aus „Dirty Dancing“, „Saturday Night Fever“ und von „ABBA“ und „Boney M.“
Führt man sich die Vielseitigkeit der Show vor Augen, ist einem erst klar, was die Tänzer und Tänzerinnen der „Night of the Dance“ hier wirklich leisten müssen und auch perfekt leisten. Schnelle Kostümwechsel von Lack und Leder auf romantische Ballkleider und unterschiedlichste Tanzstile lassen kaum Zeit zum Atmen.
Den Besuchern hat es auf jeden Fall gefallen. Sie belohnten die perfekt einstudierte Tanzshow internationaler Spitzentänzer zum Schluss mit stehendem Applaus.
Einzig das viele Rotlicht wirkte teilweise etwas störend. Viele der Tanzszenen hätten eine bessere Ausleuchtung verdient gehabt.