In 20 Monaten reisen sie durch Sibirien, die Mongolei, Zentralasien, China, Indien, den Nahen Osten – insgesamt durch 22 Länder – mit ihrem geländegängigen Toyota Landcruiser mit selbstgebautem Wohnaufbau und legen dabei 75.000 km zurück.
Werner hat nach 17 Reifenpannen eine große Routine im Reifenwechseln.
Es ist eine Reise ins Ungewisse durch die Krisenherde der Gegenwart: in Zentralasien, z. B. in Tadschikistan auf dem Pamirhighway entlang der afghanischen Grenze, in Usbekistan durch das Ferganabecken, in Pakistan passieren sie Belutschistan, wo nur das Gesetz der Volksstämme gilt, und Nepal ist zerrissen zwischen der Macht des Königs und den Maoisten.Diese extrem lange Route in oft entlegene und einsame Regionen wurde bisher noch nicht durchgeführt. Deswegen gibt es keine Erfahrungswerte, auf die die Zwei zurückgreifen können.
Es gibt viele offene Fragen:
- Ist die Entscheidung „Aufzubrechen“ richtig?
- Haben sie alles Wichtige dabei?
- Kommen die Zwei in ihrer 5-m2-Wohnkabine zurecht miteinander?
- Bleiben sie gesund?
- Machen ihnen Kriege, politische Unruhen oder Naturkatastrophen einen Strich durch die Route?
- Hält das Auto die enormen Anforderungen durch?
Obwohl Werner Typ 1 Diabetiker ist, sind sie Optimisten und gehen alles positiv an. Zudem können sie auf einen großen Reise-Erfahrungsschatz zurückgreifen…
Bei einer ihrer vielen Afrikareisen durchqueren sie in 5 Wochen allein die Sahara von Tunesien über Algerien bis in den Niger und wieder zurück.
Ausgesetzt von einem Wasserflugzeug paddeln sie 250 km alleine durch die Wildnis Kanadas auf dem Clearwater Fluss zurück in die Zivilisation. Außer Bären, die an ihre Nahrungsmittel wollten, trafen sie niemand.
In Südindien erregten sie Aufsehen, als sie zu zweit auf dem Rücken des Tempelelefanten Shankar den Palmenstaat Kerala bereisten.
Im wilden kalten Nordpazifik vor der Küste British Kolumbiens suchten sie in ihrem Zweier-Seekajak während einer längeren einsamen Tour nach Killerwalen.
Und in Lappland war ihr Reisemittel im Winter der Hundeschlitten.
Aber auch bequemere und vor allem schnellere Reisemittel brachten Sie
z.B. auf die Philippinen, auf Hawaii, in den Jemen, nach Ecuador, Kuba, Indien und China. Bis heute hat sie ihre Neugier in 56 Länder getrieben.
Diese Erfahrungen geben ihnen die Sicherheit, solch eine extreme Tour und Route in Angriff zu nehmen.
Ihr Interesse gilt vor allem den Menschen, ihrer Kultur und ihren interessanten Geschichten, egal, wo sie auf der Erde leben. Denn die Menschen machen die Welt interessant, bunt und faszinierend.
VVK: Reisebüro Maric, Tel. (0 91 81) 69 58-0 sowie im Kulturamt, Tel. (0 91 81) 25 51 25
Weitere Infos unter: www.hwbeck.de