Die Stadtbibliothek bei der KulturNacht 2017
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„Nachtschatten“ bei der 5. Neumarkter Kulturnacht

Am Samstag ging die 5. Neumarkter Kulturnacht unter dem Motto „Nachtschatten“ an den Start. Von 18 bis 23 Uhr gab es ein vielseitiges und abwechslungsreiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen, Ausstellungen, Aktionen und Vorführungen im gesamten Altstadtbereich, NeuenMarkt und dem G6.

Viele Fotos gibt es in unserer Bildergalerie…

Das Kulturamt der Stadt hatte eigens unter diesem Titel spezielle Programmpunkte ausgewählt, die sowohl von der Qualität als auch von der Thematik her in diese Programmrichtung passten.

Schattentanz „Jenseits“

Ein absolutes Highlight war der Schattentanz „Jenseits“ mit dem Circusverein e. V. und dem ARTICO Verein e. V. im Reitstadel, für den es viel Applaus gab.

Eher verhaltenen Applaus gab es allerdings für Schattenperfomance von Gisela Oberbeck und Pit Holzapfel auf die Rathausfassade, da hatten sich die Gäste durchwegs deutlich mehr erwartet.

Großen Anklang fanden auch die Stadtführungen von Stadtarchivar Dr. Frank Präger und von Neumarkts Nachtwächter Georg Ziegler.

Nachtwächter Georg Ziegler

Ob Schattentanz oder Schattentheater, an über 20 Veranstaltungsorten in der Stadt gab es viel zu sehen und zu entdecken. Großen Andrang gab es natürlich auch bei der Rizzi-Ausstellung in den Sälen der Residenz.

Und wer bei all dem Trubel einen Ort der Ruhe suchte, fand diesen im Münster St. Johannes. Dort wurden mit eindrucksvollen A-capella-Gesängen des Münsterchors unter der Leitung von Peter Bruckschlögl zwei einmalige Kirchenschätze ins Licht gehoben.

Im NeuenMarkt wurde die Ladenstraße beleuchtungstechnisch in Szene gesetzt und die Newcomer-Band „Masques“ sorgt für musikalische Untermalung. Der Theaterverein Schloss-Spiele präsentierte das kurzweilige Stück „Die Wirtin“.

Weitere Höhepunkte waren ein Scherenschnittworkshop im Stadtmuseum als auch die Artperformance „People Drawing“ im alten Feuerwehrhaus.

Insgesamt ein sehr vielfältiges und umfangreiches Programm, für das 5 Stunden einfach wieder mal viel zu kurz waren.